Therapien

Schmerztherapie

Die Schmerztherapie nach D.G.N.S. ist eine erstklassige Symbiose zwischen westlichen und fernöstlichen sowie alten und neuen Therapieeinflüssen. So finden hier sowohl Meridiantherapie, Akupunktur, Akupressur, Lasertherapie, als auch Techniken der Manualtherapie, Osteopathie oder Physiotherapie ihre Anwendung.

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie befasst sich im Rahmen der üblichen diagnostischen und therapeutischen Verfahren mit reversiblen Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungssystem. Sie benutzt dabei alle manuellen diagnostischen und therapeutischen Techniken an der Wirbelsäule und an den Extremitäten, die zur Auffindung und Behandlung dieser Störung dienen. Es werden Funktionsstörungen der aktiven und passiven Beweglichkeit sowie der neuromuskulären Steuerung und Koordination eines Gelenkes behandelt und wieder hergestellt.

Strukturelle Osteopathie

Strukturelle Osteopathie und sanfte Chiropraktik nach Dr. Ackermann Die Chiropraktik stellt eine der effizientesten Therapieformen am Bewegungsapparat dar. Chiropraktik bedeutet "mit der Hand behandeln". Dabei werden durch spezielle Griffe und eine völlig gewaltlose Manipulation Wirbelkörper wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht oder Gelenke mobilisiert. Die Chiropraktik nach der Ackermann-Methode geht auf Dr. W.P. Ackermann zurück. Er legte dabei besonderen Wert auf die Beachtung der Ursache-Folge-Kette und aller Zusammenhänge im menschlichen Organismus. Durch ebenso behutsame wie präzise Impulse wird eine schmerzfreie Rückkehr der Gelenke in ihre natürliche Normalstellung erreicht.

Krankengymnastik

Krankengymnastik bedeutet aktives Handeln gegen Schmerzen. Die Krankengymnastik ist eine aktive und sehr wichtige Behandlungsform. Schädigungen durch verkürzte Muskelgruppen und Ungleichgewichte in der Muskulatur (muskuläre Dysbalancen) verursachen häufig erhebliche Schmerzen. Diese Schäden können nur durch gezielte Kräftigung der Muskulatur behoben werden. Krankmachende Bewegungsabläufe sollen durch gezieltes Üben dauerhaft vermieden werden. Aus diesem Grunde ist der therapeutische Sport so wichtig.

Krankengymnastik nach PNF

Die Krankengymnastik nach PNF dient der Bahnung von Bewegungen über die funktionelle Einheit von Nerv und Muskel. Die Bahnung lässt sich über exterozeptive Reize (z. B. über Haut, Auge, Gehör, etc.) und propriozeptive Reize (z. B. über den Bewegungsapparat, etc.) stimulieren.

Klassische Massage

Das Massieren ist eine Jahrtausende alte Technik zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparats. Mit Hilfe bestimmter Massagetechniken können aber auch erkrankte innere Organe günstig beeinflusst werden. Die klassische Massage ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Massageform.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage/Ödemtherapie dient der Ab- und Weiterleitung der Lymphe (durchsichtige bzw. weiße Gewebsflüssigkeit), die ungefähr 10% der Körperblutflüßigkeit beträgt. Das Lymphgefäßsystem in den betroffenen Regionen wird durch rhythmisch kreisende und pumpende Griffe bei flachem Auflegen der Finger bzw. Hände nach einer, dem Krankheitsbild entsprechend, festgelegten Reihenfolge angeregt. Die Pumpleistung des Systems wird erhöht, der odematöse Bereich wird verkleinert und der Druck im Gewebe lässt nach. Abfallprodukte des Stoffwechsels können zurück in den Blutkreislauf fließen.

Sportphysiotherapie EAP

Die Sportphysiotherapie ist ein Spezialgebiet innerhalb der klassischen Physiotherapie. Sie bezieht sich grundsätzlich auf die Behandlung von Verletzungen und Überlastungsschäden im Breiten- bis hin zum Spitzensport. Dabei werden alle bekannten und bewährten Therapiemethoden ergänzt durch passive Anwendungen, (z.B. Wärme, Kälte, Elektrotherapie, funktionelle Verbände, etc.). Darüber hinaus übernimmt der Therapeut Aufgaben im Bereich der Prävention (Erkennen und evtl. Verhindern von drohenden Schäden durch geeignete Maßnahmen und Programme) und der weiterführenden Rehabilitation nach Verletzungen. EAP = Erweiterte Ambulante Physiotherapie.

Med. Trainingstherapie (MTT/MAT)

Die Medizinische Trainingstherapie als wesentlicher Bestandteil einer effektiven Rehabilitation hat die Erhaltung und Verbesserung des funktionellen Bewegungsapparates zum Ziel. In der Regel beeinträchtigt das Schmerzempfinden während des Heilungsvorgangs den normalen Bewegungsablauf, sodass zunehmende Muskelschwächen und Gelenkversteifungen in dem nicht mehr bewegten Gelenk die Folge sind. Durch systematisch wiederholte Trainingsreize wird die Muskelkraft aktiviert und die Beweglichkeit der Gelenke mit einer gezielten funktions- und leistungsdiagnostischen Kontrolle zurück gewonnen. Zusätzlich werden Kreislauf, Atmung, Nervensystem und Stoffwechsel angeregt und verbessert. Ob die volle körperliche Belastbarkeit und damit die ursprüngliche Lebensqualität wiederhergestellt werden kann, hängt selbstverständlich auch sehr von der Einsatzbereitschaft und Mitarbeit des Patienten ab.

Kiefergelenksbehandlung (CMD)

Die Kiefergelenksbehandlung (CMD) umfasst alle schmerzhaften und nicht schmerzhaften Zustände, die auf strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Kiefergelenke und der Kiefergelenksmuskulatur zurückzuführen sind. Symptome wie z. B. Kaumuskelschmerzen, Kiefergelenksgeräusche, Kopf-, Nacken- und Gesichtsschmerzen, Hörstörungen u.v.a. können aufgrund von Kiefergelenksproblemen auftreten. Durch Behandlungstechniken wie manuelle Mobilisation, Massage und Eigenübungen wird die Muskelspannung gesenkt, die Kiefergelenke entlastet und die Koordination der Kiefergelenksbewegung wieder hergestellt.

Hausbesuche

Sollte es Ihnen aus medizinischen Gründen nicht möglich sein, die Praxis aufzusuchen, können die Behandlungen bei Ihnen Zuhause durchgeführt werden. Voraussetzung dafür ist eine ärztliche Verordnung für Hausbesuch.


 

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